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Die Menschenrechte – Ein Bühnenstück?

Urs M. Fiechtner: Die Menschenrechte – Ein Bühnenstück? Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Mainz, 64 Seiten, ISBN: 9783737589864, 7,50 Euro

Dieses Buch bietet überraschende Möglichkeiten, sich anders als gewohnt mit dem Originaltext der UN-Menschenrechtserklärung zu befassen – und dies gleich auf mehreren Ebenen. Für Theatergruppen kann es ein Entwurf sein, um daraus ein eigenes Bühnenstück über die Menschenrechte zu entwickeln – mit dem herausfordernden Anspruch, erstmalig nicht nur einzelne Menschenrechte, sondern die komplette Erklärung auf die Bühne zu bringen.
Für Leserinnen und Leser ist es ein amüsantes und manchmal hintersinniges Angebot, den vollen Text der Menschenrechtserklärung zu lesen und sich dabei die Einwände der Staatsführungen und Parteien vor Augen zu halten.

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Bedrohte Menschenrechte

Bernd Thomsen: Bedrohte Menschenrechte, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Mainz, 152 Seiten, ISBN: 9783737584890, 19,90 Euro

Vor 70 Jahren waren die Menschenrechte eine deutliche Antwort auf die ungeheuren Unrechtserfahrungen, die die Menschen zuvor erlebt haben. Die internationale Zusammenarbeit, die Achtung der Menschenrechte und die damit verbundene Hoffnung auf Frieden waren ein Versprechen. Der Mensch wurde als Subjekt auch im Völkerrecht wahrgenommen. Der Anspruch war universal. An jedem Punkt der Welt sollte sich der Mensch auf elementare Menschenrechte berufen können.
Heute ist der nie vollständig und umfassend eingelöste Anspruch massiv bedroht. Herrschaftssicherung kommt vor dem Menschenrecht. Politiker missachten die inzwischen weit ausgestalteten Menschenrechte. Sie spalten Gesellschaften mit einer verrohenden Sprache, mit offensichtlichen Lügen und öffentlich begangenen Menschenrechtsverletzungen, wie der politische Mord an dem Journalisten Khashoggie durch Saudi-Arabien zeigt. Vielen Menschen wird deutlich, dass die Verwirklichung der Menschenrechte auch immer ein Kampf um Menschenrechte darstellt. Dieses Buch will Menschen ermutigen, sich an dem Kampf zu beteiligen.

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Wieder heimisch in der Welt?

Theresa Lask/Jana Bächle/Pascal Bercher/Stefan Drößler/Urs M. Fiechtner/Johannes Schlichenmaier (Hg.): Wieder heimisch in der Welt? Die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU), Band II, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Mainz, 272 Seiten, ISBN 978-3-7375-4348-4, 16,90 Euro

„Traumatisierte Flüchtlinge melden sich oft deshalb nicht zu Wort, weil ihnen die Angst den Mund verschließt. Sie hatten in ihrer Heimat und auf dem nicht enden wollenden Fluchtweg so schreckliche Erlebnisse, dass viele von ihnen ver­zweifeln und sich vorsichtshalber für die Öffentlichkeit unsichtbar machen. Dazu kommen Anfeindungen in dem europäischen Land, von dem sie träumten und in dem sie sich eine sichere Zukunft erhofften… Die Helfer des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU) erleben diese Hilflosen, die Gestrandeten, die verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrer Lage suchen und zu ihnen in die Therapiestunde kommen oder anrufen und flehentlich um einen Gesprächstermin bitten. Für die Öffentlichkeit aber sind es Namenlose, Menschen, die nicht auftauchen…“ (Willi Böhmer: Die Gesichter hinter den Zahlen).

Auf Initiative von Amnesty International wurde 1995 das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) gegründet, das sich seither bundesweit ein hohes Ansehen erworben hat. Es ist eines von über 40 Behandlungszentren in Deutschland, die auf Betreiben von Bürgerinitiativen und Menschenrechtsorganisationen gegründet werden mussten, weil das deutsche Gesundheitssystem auf die Opfer staatlicher Gewalt unzureichend vorbereitet war und noch immer ist.

Der vorliegende Sammelband erscheint aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des BFU und folgt dem ersten Band, der 2015 erschienen ist. Er enthält Beiträge von Manfred Makowitzki, Willi Böhmer, Elke Motzer, Stefanie Nahler, Erick Salemon Bassène, Stimme der Frauen, Harald C. Traue, Lucia Jerg-Bretzke, Regine Schempp, Andreas Mattenschlager, Regine Reisinger, Lea Gräß, Ronald Makowitzki, Katharina Schleifer und Sabine Loos.

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Schlaglicht

Reiner Engelmann (Autor)/Bernadette Boos (Illustrationen): Schlaglicht. Zur Lebenssituation von Kindern – hier und anderswo, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Aachen, 180 Seiten, Dezember 2016, ISBN 978-3-7375-8985-7, 11,90 Euro

Die in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Grundsätze über die Rechte des Kindes gelten für alle Kinder bis zur Vollendung ihres 18. Lebensjahres. Darauf haben sich die Vertragsstaaten geeinigt und ausdrücklich in diesem Übereinkommen festgelegt, dass diese Rechte und Freiheiten ohne Unterscheidung, etwa nach „der Rasse, der Hautfarbe, dem Geschlecht, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, dem Vermögen oder dem sonstigen Status…“ gelten. So sinnvoll diese Kinderrechtskonvention auch ist — sie ist leider noch nicht in allen Ländern flächendeckend und mit all ihren Artikeln umgesetzt.

Immer noch gibt es Kinder, die in Armut leben, auch bei uns in Deutschland. Immer noch gibt es Straßenkinder in vielen Ländern der Welt. Immer noch gibt es Kinder, die arbeiten müssen, um die Familie mit zu ernähren. Immer noch wachsen Kinder im Krieg auf, sind von Bomben und Terror bedroht oder werden gar gezwungen, als Kindersoldaten in Armeen zu kämpfen. Immer noch müssen Kinder mit ihren Familien vor Krieg und Terror aus ihren Heimatländern flüchten und suchen hier Schutz, den sie leider nicht immer finden. Immer noch gibt es Gewalt und Gewaltstrukturen an Schulen, bei denen die Würde des Menschen verletzt wird. Immer noch und aktuell verstärkt schließen sich junge Menschen rechtsgerichteten Gruppen und Organisationen an, weil sie sich dort — und nicht in der Familie oder in der Schule — ernst- und angenommen fühlen.

Reiner Engelmann hat die meisten der jungen Menschen, von denen in diesem Buch die Rede ist, persönlich kennen gelernt, ihnen zugehört und ihre Geschichte aufgeschrieben. Er hat aber auch über diejenigen geschrieben, deren Geschichten er von Dritten erfahren hat. Ihre Geschichten stehen als Beispiel für die Geschichten vieler anderer Kinder und Jugendlicher, die unter ähnlichen Bedingungen leben. Sie zeigen, dass wir von der Verwirklichung der UN-Kinderrechtskonvention noch weit entfernt sind.

Die Graffitis in diesem Buch wurden von Bernadette Boos erstellt.

Lesealter: ab ca. 13 Jahre

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Presseveröffentlichung: Günter Weinsheimer: Einsatz für Kinderrechte, in: Allgemeine Zeitung, Rhein Main Presse vom 24. Januar 2017


Verteidigung der Menschenwürde

Verteidigung der Menschenwürde Fiechtner/Drößler/Bercher/Schlichenmaier (Hg.): Verteidigung der Menschenwürde. Die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Aachen, September 2015, 264 Seiten, 2., korrigierte und erweiterte Auflage, 18,80 Euro (print) bei epubli, ISBN 978-3-7375-6807-4; E-Book-Ausgabe folgt

Im September ist Band 5 der Edition K erschienen, am 12. November die 2. Auflage: „Verteidigung der Menschenwürde“ mit zahlreichen Beiträgen namhafter Autoren, Wissenschaftler, Therapeuten und Menschenrechtsaktivisten über die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen.

Etwa 25 bis 30 Prozent der Flüchtlinge in Europa sind ehemalige Folteropfer oder wurden durch andere Formen der Gewalt, etwa als zivile Opfer von Kriegen, schwer traumatisiert.  Die Anzahl der Flüchtlinge, die heute aus Diktaturen und Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, steigt immer weiter an. Hinzu kommen Menschen, die als politische Häftlinge in den Gefängnissen der DDR misshandelt worden sind.

Auf Initiative von Amnesty International wurde 1995 das Ulmer Behandlungszentrum für Folteropfer (BFU) gegründet, das sich seither bundesweit ein hohes Ansehen erworben hat. Es ist eines von 25 Behandlungszentren in Deutschland, die auf Betreiben von Bürgerinitiativen und Menschenrechtsorganisationen gegründet werden mussten, weil das deutsche Gesundheitssystem  auf die Opfer staatlicher Gewalt unzureichend vorbereitet ist.

Zum 20-jährigen Bestehen des BFU berichten wir in diesem Buch über die Hilfe für Folteropfer.

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Mit Möwenzungen in der Mehrzweckhalle

Möwenzungen_Cover_1-Seite001Urs M. Fiechtner, Sergio Vesely: Mit Möwenzungen in der Mehrzweckhalle. Kurzgeschichten, mit einem Beitrag von Dr. Cornelia Gräbner, Edition Kettenbruch, Ulm/Stuttgart/Aachen, 244 S., 16,80 Euro, ISBN 978-7375-4350-7, ISBN 978-7375-4349-1 (E-Book: 7,99 Euro)

Zwei Künstler, zwei Kontinente und über 40 Jahre gemeinsame Kultur- und Menschenrechtsarbeit –  zum ersten Mal erzählen Fiechtner und Vesely hier mal amüsante, mal haarsträubende Geschichten aus ihrem Werdegang und dem (politischen) Kulturleben.  Warum Verleger Kraken sind. Wieso Vesely sein erstes Konzert in einem Sarg gab. Oder Fiechtner seinen ersten Auftritt als Kindersoldat hatte. Wie man von der Schule fliegen und den Verfassungsschutz aufmerksam machen kann,wenn  man für Menschenrechte eintritt. Wieso Mirko, Marko und Murko die Deutschstunde scheiße finden, aber nur, bis der Autor ihnen das Kamasutra erklärt.  Was ein „Anmeldeado“ ist und warum er einen Schock in Darmstadt bekommt. Warum man in Südamerika findet, dass Deutsche Kultur aus Volkswagen plus Wurst besteht. Und in Sachsen auch. Warum der Autor seinen Hund aus dem sibirischen Husky in den deutschen Schäferhund übersetzen muß. Warum der Sänger keine malende Leiche ist. Und vieles mehr… Insgesamt ein erfrischender und zugleich hintergründiger Blick auf das deutsche Kulturleben.

Ergänzt wird der vorliegende Band durch einen Beitrag von Dr. Cornelia Gräbner (Universität Lancaster) über die von Fiechtner und Vesely geschaffene Kunstform der Konzertlesung.

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Puchuncaví oder wo alle Feste enden

Puchuncavi_Front-Cover_7Urs M. Fiechtner, Sergio Vesely: Puchuncaví oder wo alle Feste enden, epubli GmbH, Berlin 2015, 172 S., 14,80 Euro, ISBN 978-3-7375-4356-9 (print), ISBN 978-3-7375-4354-5 (E-Book: 4,99 Euro)

Puchuncavi ist mehr als einfach nur eine Sammlung dreier Theaterstücke. Es ist ein lebendiges Stück Zeitgeschichte, das nun erstmals seit vielen Jahren wieder verfügbar ist.

Der Lyriker und Komponist Sergio Vesely brachte die Manuskripte zu den ersten beiden Theaterstücken in diesem Band 1976 mit in die Bundesrepublik. Sie waren während seiner 22-monatigen Haft in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Theaterkollektivs des chilenischen Konzentrationslagers Puchuncavi entstanden. Das dritte Stück entstand im deutschen Exil.

In Zusammenarbeit mit Autoren der autorengruppe79 entstand Ende der 1970er-Jahre dann dieses Buch daraus, das Dokument, Essay, Lesebuch, Libretto und Romanfragment in einem ist und nun in einer Neuauflage dem historisch und künstlerisch interessierten Leser wieder zugänglich ist.

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Notizen vor Tagesanbruch

Notizen_FrontcoverUrs M. Fiechtner, Sergio Vesely: Notizen vor Tagesanbruch. Politische Gedichte, epubli GmbH, Berlin 2015, 216 S., 12,80 Euro, ISBN 978-3-7375-4352-1 (print), ISBN 978-3-7375-4351-4 (E-Book: 3,99 Euro)

Notizen vor Tagesanbruch  ist die aktualisierte, um neue Texte ergänzte Neuauflage eines der bekanntesten gemeinsamen Bücher von Urs M. Fiechtner und Sergio Vesely und enthält nun eine Auswahl Ihrer Gedichte und Lieder von 1975 – 2015. Freiheit, Menschenrechte, Widerstand  – das sind immer wieder ihre Themen, um die auch das vorliegende Buch kreist.

Ihre Erfahrung damit ist jedoch nicht allein literarischer Natur:  Sergio Vesely schrieb seine ersten Gedichte und Lieder als politischer Gefangener der chilenischen Militärdiktatur, Urs M. Fiechtner ist seit vielen Jahren für Menschenrechtsorganisationen tätig. Nichts an diesem Buch ist künstlich, jeder einzelne Text beruht auf persönlicher Erfahrung.

Notizen  vor Tagesanbruch wird ergänzt durch die zuletzt in der 4. Auflage im  Schmetterling-Verlag Stuttgart erschienene Auswahl von Kurzgeschichten und Erzählungen  Geschichten aus dem Niemandsland, die auf erzählerischer Ebene die Themen dieses Buches aufgreift.

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Unbekannt verstorben

Unbekannt_verstorben_1-Seite001Adrienne Träger: Unbekannt verstorben. Ein Menschenrechtskrimi, epubli GmbH, Berlin 2015, 135 S., 12,80 Euro, ISBN 978-3-7375-4355-2 (print), ISBN 978-3-7375-4353-8 (E-Book: 3,99 Euro)

„Die Autofahrt dauerte etwas über eine halbe Stunde. Carlshaven war so anders als Kontuba. So sauber und so schön. Sie hätte nie zu träumen gewagt, einmal in einer solch schönen Stadt leben zu dürfen. Dann hielten sie vor dem größten und schönsten Haus, das sie je gesehen hatte. Dieses Ehepaar, für das sie arbeiten sollte, musste wirklich sehr reich sein, dass sie sich eine solche Residenz leisten konnten. Michel öffnete ihr die Autotür und bat sie, ihm zu folgen…“

Adrienne Träger, geboren 1981 in Eschweiler bei Aachen ist Übersetzerin, Untertitlerin, Fremdsprachendozentin und langjähriges Amnesty-Mitglied. „Unbekannt verstorben“ ist ihr erster Roman, den sie speziell für die Edition Kettenbruch geschrieben hat.

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